Magellan in der Zehntscheuer Entringen

Aktualisiert am  28. Januar 2020

Autorenlesung

Am Donnerstag, den 23. Januar 2020, habe ich um 19:30 Uhr in der Nähe von Tübingen aus meinem aktuellen Buch Magellan oder Die erste Umsegelung der Erde gelesen.

Veranstaltungsort war die mehr als 500 Jahre alte Entringer Zehnscheuer in der Gemeinde Ammerbuch, die von einem Kulturverein saniert wurde:

Bild: Förderverein Zehntscheuer Ammerbuch-Entringen

Hier ein Bericht über die Lesung im Schwäbischen Tagblatt vom 25. Januar 2020.

„… dass wir die gesamte Rundung der Welt entdeckt haben.“

Aktualisiert am 12. Dezember 2019

 

Bild: Verlag C.H. Beck

Spannend wie ein Seefahrer-Roman“ (Welt am Sonntag)

„Jostmann verflicht gekonnt die historischen Quellen zu einer spannenden Erzählung, ohne Überlieferungslücken mit Spekulationen zu füllen und somit den Sachbuchcharakter aufzuweichen.“ (Sebastian Hollstein in Spektrum der Wissenschaft)

„Ein Sachbuch wie man es sich wünscht, eines das fachlich kaum Fragen und stilistisch keine Wünsche offenlässt, das seine Geschichte in allen Details und in aller Ruhe auserzählt und so … eine tiefe Immersion schafft, die einen immer weiter ins Abenteuer hineinzieht. Für so ein Leseerlebnis lasse ich jeden Roman liegen.“ (dampierblog.de)

„In der neuesten Darstellung von Magellans Abenteuer bietet der Historiker Christian Jostmann eine nüchterne, indes nicht minder spannende, fachkundige und lesenwerte Narration.“ (Oliver vom Hove in Die Presse)

Eine neue, gelungene Biografie …, die den Lebensweg des Portugiesen in spanischen Diensten spannend nacherzählt, gut recherchiert ist und sprachlich außerordentlich beeindruckt.“ (Alexander Querengässer in Zeitschrift für Geschichtswissenschaft)

Der Mensch Magellan starb und sein Mythos begann. Jostmann nimmt den Mythos und zeigt uns den Menschen.“ (Ingo Löppenberg in Das Historisch-Politische Buch)

Auf Platz 5 der 10 besten Sachbücher für den Monat August – eine Empfehlungsliste der Literarischen Welt, Neuen Zürcher Zeitung, von WDR 5 und Radio Österreich 1.

Jetzt auch in 3., durchgesehener Auflage!

Wer mehr als nur die übliche Heldensaga vom „größten Seefahrer aller Zeiten“ (Stefan Zweig)  lesen will, findet in meinem Buch „Magellan oder Die erste Umsegelung der Erde“ alles, was ihn interessiert:

Wie kam es dazu, dass der portugiesische Ritter Fernão de Magalhães einen Vertrag mit dem kastilischen König schloss, um für ihn die Molukken zu „entdecken“, die legendenumwobenen Gewürzinseln?

Wie sahen die Schiffe aus, mit denen Magellan und seine Mannschaft am 20. September 1519 in See stachen, und wie wurden sie ausgerüstet? Wie war das Leben an Bord? Wie fanden die Steuermänner ihren Kurs?

Was erlebten die Seefahrer auf ihrer jahrelangen Reise, die einige von ihnen um den ganzen Globus führen sollte? Wie viele kehrten am Ende nach Europa zurück? Warf das Unternehmen tatsächlich einen Gewinn ab, wie immer behauptet? Und was bedeutete es für die Zeitgenossen, dass erstmals ein Schiff die Erde umfahren hatte?

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Bibliographie

Personenverzeichnis

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Erste Erdumrundung on air

Veröffentlicht am 13. September 2019

Am 10. August 1519 legte die spanische Armada zu den Gewürzinseln, deren Kommandant Fernão de Magalhães – Magellan – hieß, von Sevilla ab. Sie fuhr den Guadalquivir hinunter bis zu dessen Mündung und ging in einem Hafen bei Sanlúcar de Barrameda vor Anker. Dort blieb sie sechs Wochen, weil die fünf Schiffe noch mit Proviant und den Waren beladen werden mussten, die man im fernen Osten bzw. Westen gegen Gewürze eintauschen wollte. Am 20. September waren alle Arbeiten abgeschlossen, so dass die Armada endlich in See stechen konnte. Von vielen wird daher der 20. September 1519 als Beginn jener großen Reise angesehen, die als erste Umsegelung der Erde in die Geschichte eingehen sollte.

Werbung für den Radioapparat „Magellan“ von Océanic (1961). Bild: pubmag59

Dem Jubiläum widmet der Radiosender SWR2 von Montag, den 16., bis Freitag, 20.9., jeden Vormittag ab 9:05 Uhr eine „Musikstunde„, in der Stefan Franzen „den Seeweg der Portugiesen und Spanier mit Musik aus fünf Jahrhunderten, aus allen Kontinenten und Genres von Klassik über Jazz bis zu den jeweiligen Volkskulturen“ nachzeichnet. Eine musikalische See- und Zeitreise, auf die ich schon sehr gespannt bin.

In der Woche darauf – ab Montag, den 23.9. – wird sich der Rundfunksender Ö1 unter dem Titel „Die Erde ist keine Scheibe“ mit dem historischen Ereignis beschäftigen, und zwar an vier Vormittagen ab 9:30 Uhr für jeweils eine Viertelstunde. Zu diesem Radiokolleg habe ich Wissen beigesteuert, und ich bin abermals neugierig darauf, was Andreas Wolf aus dem Thema gemacht hat

Andere Radioanstalten haben bereits um den 10. August Beiträge über Magellan und die erste Erdumrundung gesendet.

Besonders gelungen finde ich nach wie vor das „Zeitzeichen“ auf WDR5, das Ralph Erdenberger zum Anlass produziert hat. Zu empfehlen gerade auch für jüngere Hörerinnen und Hörer!

Mehr um die historischen Hintergründe und die Einordnung geht es im folgenden Beitrag, den der Deutschlandfunk im Rahmen der Reihe „Wendepunkte: Vorher – Nachher“ gebracht hat: „Gier, Ruhm und der Wettlauf der Nationen“.

Viel Spaß beim (Nach-) Hören!

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